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Speicheldrüsenentzündung - Speichelstein
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Die Speicheldrüsenentzündung ist eine bakterielle oder virale Entzündung, der meist die Entstehung eines Speichelsteins vorausgeht. Dieser staut den Speichel an und sorgt für die ideale Umgebung für Krankheitserreger, sodass sie sich leichter vermehren und krank machen können. Da die Entzündung oftmals schmerzhaft ist, besteht Behandlungsbedarf und man sollte den Arztbesuch nicht zu lange warten lassen.
Voraussetzung für eine Entzündung der Speicheldrüsen ist ein Speichelstein. Es handelt sich dabei um eine harte Masse, die entstehen kann, wenn die Konsistenz des Speichels durch eine vorangehende Erkrankung verändert wurde. In Frage kommen schwerwiegende Erkrankungen wie die Mukoviszidose, aber auch Kinderkrankheiten wie Mumps. Der Speichelstein verstopft den Ausgang der betroffenen Speicheldrüse und sorgt so dafür, dass sich ein Rückstau bildet.
Bakterien und Viren können nicht mehr ausgespült werden, reichern sich an und vermehren sich bis zu dem Punkt, an dem die Population für eine Entzündung sorgt. Die Speicheldrüsenentzündung entsteht aber nicht nur durch Speichelsteine: Grundsätzlich kann sie durch alle Hindernisse ausgelöst werden, die den Ausgang verstopfen. Narbengewebe oder schlimmstenfalls Tumoren können ebenfalls für den Rockstau des Speichels sorgen. In manchen Fällen reicht auch schon die schlechte Mundhygiene aus, damit es zu einer Speicheldrüsenentzündung kommen kann. Wenn keine dieser Ursachen in Frage kommt, sollte nach selteneren Auslösern geforscht werden: Bei ihnen handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, die nicht häufig vorkommen und dafür sorgen können, dass das Gewebe der Speicheldrüsen schwach wird und die Entzündung dadurch begünstigt.
Die medikamentbedingte Speicheldrüsenentzündung
Manche Medikamente hemmen als unerwünschte Nebenwirkung die Speichelproduktion. Ein Speichelstein entsteht durch sie zwar nicht oder zumindest nicht mit erhöhtem Risiko, doch die Speicheldrüse wird dennoch nicht mehr richtig ausgespült. Bakterien und Viren können sich also ungehindert anreichen und kritische Populationsgrößen erreichen. In Frage kommen Antidepressiva, Antihistaminika oder Diuretika, aber auch andere Medikamente. Am besten liest man in der Packungsbeilage genau nach, wie sich die Nebenwirkungen gestalten, und achtet anschließend auf Symptome, um sich rechtzeitig an einen Arzt wenden zu können.
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KOMMENTARE
18-9-2011 um 15:56
Gast-User - Ernie

Hi,
Gast-User - Baumbach, ich würde als erstes den Hausarzt wechseln.
Stimme jedoch über die Erläuterung und Ausführung des Artikels zu. Habe seit kurzer Zeit gleiche Probleme (die sofort von meiner Hausärztin erkannt wurden) und bekam sofort Medikament und eine ÜW zum HNO.
Wird wohl ein Speichelstein sein, da in gewissen Abständen das immer wieder passiert.
Also, Kopf hoch es wird schon werden.
01-7-2011 um 10:38
Gast-User - baumbach

danke für die info... der artikel ist sehr schön beschrieben! ich glaub jetzt zu wissen das ich so eine speicheldrüsenentzündung habe.ist zum glück nur die rechte seite betroffen....geht jetzt die 4 woche..meine hausärztin hat mir gar keine medikamente verschrieben....ich geh zum hno arzt ...
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