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Scheidenpilz (Vaginalpilz)
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Ein Scheidenpilz ist vielen Frauen peinlich, der Gang zum Arzt wird oft aufgeschoben. Dabei ist das Auftreten von Scheidenpilzen kein Indiz für Unsauberkeit oder häufigen Partnerwechsel, jede Frau kann davon aus den unterschiedlichsten Gründen betroffen sein. Bei einer rechtzeitigen und angepassten Behandlung kann eine Pilzinfektion in der Regel gut behandelt werden und Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines erneuten Befalls getroffen werden.
Eine Scheidenpilzinfektion ist, wie der Name sagt, eine Entzündung im Genitalbereich, der durch Pilze hervorgerufen wird. Die häufigsten Erreger sind Hefepilze (Candida), meist ist es der Pilz Candica albicans, der in geringer Anzahl in der natürlichen Scheidenflora vorkommt. Bei übermäßiger Vermehrung oder einer Infektion von außen ruft der Pilz Entzündungen der Schleimhaut hervor, betroffen sein können Vagina und Vulva.
Weitere Bezeichnungen für eine Scheiden- bzw. Vaginalpilzinfektion sind Soorvaginitis, Soorkolpitis, bei Betroffenheit der Vulva spricht man auch von einer Vulvovaginitis. Die Bezeichnung Candidose leitet sich vom Hefepilz (Candida) ab. Eine Vermehrung dieses Pilzes oder eine Ansteckung von außen verursacht eine Infektion, die sich vor allem in Brennen und Jucken äußert. Die Behandlung richtet sich nach der Art des Pilzes, der Schwere und der Häufigkeit der Infektionen.
Eine Eigenbehandlung mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke ist möglich, aber besonders bei wiederkehrenden Infektionen oder beim ersten Auftreten eine Pilzinfektion ist ein Arztbesuch ratsam.
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