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Pollenallergie (Heuschnupfen)

Allgemein spricht man von einer Pollenallergie (Heuschnupfen), wenn es sich um eine Allergie gegen Blütenstaub, den Pollen, handelt. Die Zahl der Allergiker ist sehr hoch, etwa 20% der Bevölkerung leiden jedes Jahr erneut an den Symptomen der Pollenallergie. Für die Behandlung der akuten Symptome stehen viele Medikamente zur Verfügung.


Das erste Mal tauchte der Heuschnupfen in Beschreibungen des berühmten Arztes Paracelsus auf. Im 16. Jahrhundert beobachtete Paracelsus bei seinen Patienten im Juni und Juli vermehrt Grippe und Schnupfen. Da das immer zur Rosenblütezeit vorkam, benannte Paracelsus dieses Phänomen als Rosenfieber. Die Symptome waren ganz ähnlich denen, unter welchen heute Heuschnupfenpatienten leiden. Paracelsus wusste noch nichts von der umweltbedingten oder genetischen Veranlagung der Menschen zu allergischen Reaktionen.

Wenn beide Elternteile an einer Allergie leiden, steigt auch das Risiko, dass die Kinder erkranken. Diese Wahrscheinlichkeit wird mit über 80% beziffert! Das mutet dramatisch an – und das ist es auch.


Umweltfaktoren bedingen Heuschnupfen

Doch nicht nur erblich bedingt kann es zu Heuschnupfen-Erkrankungen kommen, auch die Umweltverschmutzung trägt viel zu unserer Empfindlichkeit bei, ganz besonders in Städten. Dabei kommen die Rußpartikelchen (oder andere allergieauslösende Substanzen), also die Allergene, durch die Atemluft in den Körper, kommen in Kontakt mit dem empfindsamen Flimmerepitheln in den Bronchien und setzen genau dort die immunologischen Abwehrmechanismen in Gang.


Überempfindlichkeit auf verschiedene Umweltstoffe

Im Grunde zählt der Heuschnupfen zu der Gruppe von Erkrankungen, die auf eine Überempfindlichkeit auf verschiedene Umweltstoffe zurückzuführen sind wie allergisches Asthma oder auch Neurodermitis. So wirken beispielsweise Blütenpollen als Allergene und diese können eine immunologische Reaktion auslösen. Zumeist ist eine solche Reaktion höchstwahrscheinlich angeboren, doch spezielle Umweltfaktoren wie Feinstaub „verhelfen“ dem Allergiker zu verstärkten Reaktionen.


Die Entwicklung der Abwehrstoffe im Körper

Ist man sehr empfindlich, beginnt im Körper ein Prozess. Der erste Kontakt mit einem Allergen führt zur Entwicklung von natürlichen Antikörpern (Abwehrstoffen) im Körper. Jetzt weiß der Organismus des Betroffenen, dass diese harmlosen Substanzen für ihn gefährlich werden können. Über die Jahre reagiert der Körper immer sensibler, er bildet immer mehr Antikörper. Dann kommt der Moment, an dem man bemerkt, dass man krank ist, weil es zur ersten allergischen Reaktion kommt. Der Körper reagiert durch „bekämpfen“ des Krankheitserregers, dem Allergen (z. B. Blütenpollen) mit den typischen Symptomen.

Treffen sich nun Allergen und Antikörper, verbinden sie sich und das führt zur Ausschüttung verschiedener Botenstoffe – jetzt wird die eigentliche allergische Reaktion an den Körper weiter vermittelt. Einer dieser Botenstoffe ist das Histamin, welches im gesamten Körper verteilt und biologisch äußerst aktiv ist.

Bestes Beispiel: die Brennnessel. Wenn Sie eine Brennnessel berühren, reagiert der Körper sofort. Es brennt, die Haut rötet sich, Flüssigkeit tritt ins Gewebe, eine Schwellung entsteht, die Drüsentätigkeit wird angeregt. Verantwortlich für diese körperlichen Reaktionen auf die Brennnessel ist das Histamin.
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KOMMENTARE

17-12-2011 um 19:52
  Roshhat
Hallo mein name is Roshhat
das ist esrte mal das Ich mich melden bei der fitundgesund sendung ,aber Ich schaue in der ferensehn sendung es sehr interesant es freuh mich darauf. Ich habe frage , Ich ahbe manchmal atung probleme wie beim sprechen ,und auch bin Ich ungeduldig beim sprechen oder normal auch
danke feur eure hilfe

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