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Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, Mononukleose oder auch Morbus Pfeiffer wird vom Eppstein-Barr Virus ausgelöst. Die Erkrankung verläuft im Normalfall recht harmlos und ohne Komplikationen. In manchen Gegenden ist die Krankheit auch als die Kusskrankheit oder als Kissing desease bekannt, da sie zum größten Teil durch Speichel übertragen wird.


Die Wissenschaft geht davon aus, dass der größte Teil der europäischen Bevölkerung die Erkrankung bis zum dreißigsten Lebensjahr bereits durchgemacht hat. Besonders bei Säuglingen und Kindern unter zehn Jahren bleibt das Pfeiffersche Drüsenfieber symptomlos. Erwachsene dagegen zeigen oft nur eine allgemeine Schwäche beziehungsweise mitunter auch grippeähnliche Symptome. Die Ansteckung erfolgt über den Speichel und das Virus setzt sich in den Schleimhäuten des oberen Atemtraktes fest.

Während der akuten Phase der Erkrankung bildet das menschliche Immunsystem Antikörper gegen das Eppstein Barr Virus. So entwickelt sich eine lebenslange Immunität. Nur bei einer Schwächung des Immunsystems, wie zum Beispiel als Folge einer HIV-Erkrankung, kann es zu einem Aufflackern der Krankheit kommen. Auch in der Transplantationsmedizin wird einer überstandenen Infektion mit dem Eppstein Barr Virus besonderes Augenmerk geschenkt.


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