Fit und Gesund - Logo

Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Artikel ausdrucken
Hervorgerufen wird das Pfeiffersche Drüsenfieber vom sogenannten Epstein-Barr-Virus (EBV). Die Erkrankung ist in den meisten Fällen harmlos und wird in der Regel durch den Mund übertragen, darum der Begriff „Kusskrankheit“. Bei einer Pfeifferschen Drüsenfieber Erkrankung kommt es hauptsächlich zu Fieber und Lymphknotenschwellungen.


Was ist das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)?

Als Pfeiffersches Drüsenfieber wird eine Erkrankung des lymphatischen Gewebes – das lymphatische System ist unter anderem Teil des Immunsystems - bezeichnet, die in den meisten Fällen gutartig ist.

Ausgelöst wird eine infektiöse Mononukleose durch das Epstein-Barr-Virus (EBV). Wer einmal am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist, bleibt sein Leben lang immun gegen eine neuerliche Ansteckung.

Ältere Kinder und junge Erwachsene zeigen nach der Infektion das typische Krankheitsbild mit Fieber und Lymphknoten- bzw. Lymphdrüsenschwellungen, wobei es bei kleinen Kindern oft lediglich zu Beschwerden kommt, die denen eines grippalen Infekts ähneln (Halsschmerzen, Übelkeit, etc.).

Ein Pfeiffersches Drüsenfieber kann mitunter chronisch werden. Weiters wird ein Zusammenhang mit dem Epstein-Barr-Virus und der Entstehung bestimmter bösartiger Tumore in Afrika und Asien vermutet.


Die Ursachen für das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Inkubationszeit: bei Kindern und Jugendlichen 1 – 3 Wochen, bei Erwachsenen 4 – 8 Wochen

Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Der Erreger zählt zu der Gruppe der DNA-Viren und der Familie der Herpesviren. Übertragen wird das Virus in der Regel von Mund zu Mund (Kusskrankheit), sehr selten durch Geschlechtsverkehr.

Bei der Infektion über den Mund geraten die Viren erst in die Schleimhautzellen, bei der Übertragung durch Geschlechtsverkehr werden erst die Epithelzellen der Scheide und dem Gebärmutterhals befallen.

Danach verteilen sich die veränderten B-Lymphozyten durch die Blutbahn im Körper und sorgen so dafür, dass bestimmte Organe anschwellen, wie die Lymphknoten.


Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers (infektiöse Mononukleose)

Die anfänglichen Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind untypisch. So beginnt die Erkrankung mit Müdigkeit, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Oft kommt es zudem zu leichtem Temperaturanstieg, Kopf- und Halsschmerzen.

Diese Krankheitsphase dauert bis zu zehn Tagen, dann entwickeln sich die Hauptsymptome der Krankheit wie Fieber (kann bis zu drei Wochen anhalten), geschwollenen Lymphknoten und angeschwollener Milz (Endphase der Erkrankung) sowie der Monozyten-Angina mit gerötetem Gaumen und stark geschwollenen, gerötetetn (mitunter grau-weißen Belägen) Mandeln.

Seltene Symptome können sein:
  • Eine vergrößerte Leber

  • Ein Hautausschlag

  • Chronische Müdigkeit

  • Das Lyell-Syndrom kommt nur bei der Einnahme von Antibiotika (Ampicillin) vor, ist sehr gefährlich.


Die Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers (infektiöse Mononukleose)

Behandlung: Ruhe, Schlaf, fiebersenkende Mittel, Vorsicht bei Antibiotika
Ein spezielles Medikament gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber gibt es nicht. Die Therapie zielt auf die Behandlung der Beschwerden wie das Senken des Fiebers und der Lymphknotenschwellungen ab. Dabei hilft am meisten viel Ruhe und Schlaf.

Selten kommt es zu Komplikationen mit zusätzlichen Infektionen durch Bakterien, bei Menschen mit Immundefekten können sich gefährliche Lymphone entwickeln.

In der Regel verläuft eine Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber aber unkompliziert.


Kann man dem Pfeifferschen Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) vorbeugen?

Da die Erkrankung an sich harmlos verläuft, ist eine Vorbeugung nicht notwendig. Allerdings sollten Menschen mit Immundefekten vorsichtig sein und den Umgang mit Erkrankten weitestgehend meiden (Expositionsprophylaxe).


Weitere Informationen zum Pfeifferschen Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Alle Informationen zur Erkrankung erhält man bei den Internisten und Allgemeinmedizinern. Das Internet bietet interessante Vorinformationen sowie auch gute Tipps zur häuslichen pflege eines Patienten.


» zurück zu HNO Erkrankungen an den Artikel-Anfang Artikel ausdrucken
zu meinen Favoriten hinzufügen  zu Google Bookmarks hinzufügen  zu Windows Live hinzufügen  zu Facebook hinzufügen  zu My Yahoo hinzufügen  zu Yigg hinzufügen  zu Mister Wong hinzufügen  zu Icio hinzufügen  zu Alltagz hinzufügen  zu Oneview hinzufügen  zu Folkd hinzufügen

  • zur Facharzt-Suche
  • zur Apotheken-Suche
  • Frühling und Pollenallergie
  • die 10 häufigsten Krankheiten

aktuelle News
FitUndGesund - Newsletter


ähnliche Themen