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Nasenpolypen
» Nasenpolypen - Übersicht
Viele Menschen haben Probleme beim Atmen durch die Nase. Das kann verschiedene Ursachen haben. Natürlich kann eine Erkältung die Atmung vorübergehend beeinflussen. Aber längerfristige Beschwerden sollte ein HNO-Arzt schon untersuchen. Dabei kann er feststellen, welcher Umstand das Problem verursacht. Neben krummen Nasenscheidewänden können hier oft die lästigen Nasenpolypen schuld sein.
Nasenpolypen sind entzündliche Wucherungen oder ödematöse Schwellungen der Schleimhäute in den Nasenhöhlen. Dabei treten die Nasenpolypen meistens beidseitig auf. Wie andere Polypenarten sind sie sichtbare, meist gestielte Ausstülpungen der Schleimhäute oder auch Mukosa. Sie entstehen beispielsweise, wenn der Flüssigkeitsfluss in den Nasenschleimhäuten behindert ist oder sich einfach Zellen in den Nasennebenhöhlen wie der Kiefernhöhle krankhaft vermehren und verdicken.
Nasenpolypen zählen zu den gutartigen Tumoren, da sehr selten bösartige dahinterstecken, eine Abklärung durch eine Untersuchung sollte aber durchgeführt werden. Ein erfahrener HNO-Arzt wird das stets veranlassen, wenn Verdachtsmomente vorliegen sollten. Die Größe der Nasenpolypen schwankt dabei in großem Rahmen. Manche sind sehr klein, nur wenige Millimeter groß, andere können den Nasenraum total ausfüllen. Nasenpolypen treten häufiger bei Männern als bei Frauen auf und das öfter ab einem Alter über 30 Jahren. Insgesamt vermutet man bei bis zu 10 Prozent der Bevölkerung Nasenpolypen. Jedoch kommen bei Kindern Nasenpolypen relativ selten vor.
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