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Muskulärer Schiefhals

Der muskuläre Schiefhals tritt sehr selten auf, nicht einmal ein Prozent aller Neugeborenen weisen das Krankheitsbild auf. Außerdem lässt sich der muskuläre Schiefhals mit einfachen Methoden korrigieren, Spätfolgen treten bei konsequenter Anwendung einer Therapie nicht auf. Die Ursachen, die zu einem muskulären Schiefhals führen, sind bisher nicht gänzlich bekannt.


Ein muskulärer Schiefhals ist - teils angeboren, teils erworben – eine bei Neugeborenen oder sehr jungen Säuglingen auftretende fixe Schiefstellung des Kopfes. Der Kopf des Kindes neigt sich zur erkrankten Seite und gleichzeitig dreht er sich zur gesunden Seite. Grund ist eine bindegewebige Verkürzung des seitlich vorne am Hals liegenden Muskels (Musculus sternocleidomastoideus oder auch Kopfnickermuskel).

Die Fehlstellung kommt eher selten vor, nur etwa 0,5 % aller Neugeborenen und Säuglinge sind betroffen. Eine genetisch bedingte Ursache lässt sich nicht nachweisen. Wesentlich häufiger ist die rechte Halsmuskulatur von der Fehlstellung betroffen als die linke.


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