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Gerstenkorn (Hordeolum)
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Rund jeder Dritte leidet mindestens einmal in seinem Leben unter einem Gerstenkorn. Dabei mag die pickelartige Entzündung am Auge zwar nicht wirklich schädlich sein – allerdings ist sie schmerzhaft und unangenehm. Aber wie geht man bei der Diagnose Gerstenkorn am besten vor?
Bei einem Gerstenkorn, fachsprachlich Hordeolum genannt, handelt es sich grundlegend um nichts anderes als um einen „Pickel“. Trotzdem darf man diesen auf keinen Fall wie einen solchen behandeln. Nicht nur der sehr drastischeren Ursachen wegen. Auch, weil sich ein Gerstenkorn meistens sehr nahe am Auge befindet. In den „schlimmsten“ Fällen sogar auf oder unter den Augenlidern. Pressen und Drücken könnte die Entzündung also verschlimmern oder gar das Auge verletzen.
Aber was passiert bei einem Gerstenkorn? Ganz einfach: Bei einem Gerstenkorn entzündet sich eine der Talgdrüsen in der näheren Augengegend. Je nach Schwere der Entzündung kann es sich dabei um kleinere oder schwerere Entzündungen handeln – manche sind so schwach, dass wir sie zum Beispiel gar nicht wirklich als solche wahrnehmen. Das Gerstenkorn heilt also ab, bevor es wirklich zu Schwellungen und sichtbaren Eiterbildungen kommt. Anders sieht es aus, wenn sich das Gerstenkorn weiterentwickelt. Ist die Entzündung zu stark, kann der Körper diese nämlich nicht mehr schnell genug beseitigen. Das umliegende Gewebe der betroffenen Talgdrüse schwillt an und es bildet sich eine eitrige Entzündung.
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