Immer wieder leiden Menschen mehr oder weniger stark, akut oder chronisch unter einer Gastritis. Dies kommt daher, weil die Auslöser für diese gesundheitliche Beeinträchtigung sowohl körperlich als auch psychisch begründet sein können. In den überwiegenden Fällen müssen die Betroffenen einen Arzt aufsuchen, weil die Krankheitszeichen und die Erkrankungsverläufe enorm belastend sind und auch schmerzhafte Beeinträchtigungen des Allgemeinzustandes mit sich bringen. Im Gegensatz dazu leben manche Menschen mit einer Gastritis über einen erstaunlich langen Zeitraum ohne maßgebliche Beschwerden.
Der Ursprung für die Bezeichnung Gastritis liegt im griechischen Sprachschatz. Gastritis bedeutet eine Entzündung des Magens. Die Endung -itis bezeichnet in der Medizin immer einen entzündlichen Zustand, wobei Gaster der Name für den Magen ist.
Bei einer Gastritis treten insbesondere Entzündungen an der Schleimhaut auf, die den Magen im Innenraum auskleidet. Aus diesem Grund ist die umgangssprachliche Bezeichnung Magenschleimhautentzündung vielen Menschen geläufig. Da sich eine Entzündung der Schleimhaut des Magens in unterschiedlichen Erscheinungs- und Ausprägungsformen zeigen kann, werden verschiedene Gastritisarten voneinander abgegrenzt. Eine chronische Gastritis, die sich durch einen anhaltenden Verlauf und bleibende Beschwerden auszeichnet, wird oftmals bei älteren Menschen diagnostiziert. Eine akute, also plötzlich auftretende Gastritis kann variierende Ursachen haben und vergeht in der Regel nach einigen Tagen von selbst.