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Atemnot

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Wenn es zu Atembeschwerden kommt, ist das ein Zeichen von mangelnder Luft in der Lunge. Medizinisch spricht man von Dyspnoe. Menschen, die viel rauchen oder unter Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen leiden, kommen bereits bei kleinen Belastungen schnell „aus der Puste“. Viel frische Luft ist oft die beste Therapie.


Wann spricht man von Atemnot?

Kommt es zum Luftmangel in der Lunge, sprechen Mediziner von einer Dyspnoe – Atemnot. Sowohl bei Ruhe (Ruhedyspnoe) als auch bei Belastung (Belastungsdyspnoe) kann Atemnot auftreten.

Strengt man sich körperlich sehr an, sowie beim Sport, ist ein „aus der Puste Kommen“ normal. Allerdings leiden Menschen, die starke Raucher sind oder an Herz-Kreislauf-Lungenkrankheiten leiden schon bei geringen Belastungen unter Kurzatmigkeit, erschwertem Ein- und Ausatmen oder Beklemmungsgefühlen in der Brustgegend.


Die Ursachen für Atemnot

Zu einer Atemnot kann es durch äußere Umstände kommen, wie einer Rauchvergiftung oder bei Sauerstoffmangel in sehr großen Höhen.

Ebenso könne psychische Ursachen wie das Hypervnetilationssyndrom zu Atemnot führen. Risikogruppen sind starke Raucher oder Menschen, die an einer Herz-Kreislauf-
Lungenerkrankung leiden.


Folgende Krankheiten können unter anderem zu Atemnot führen:

Lungenerkrankungen wie
  • Bronchiales Asthma

  • Eine Bronchitis, akut oder chronisch sowie chronisch obstruktive Bronchitis

  • Eine COPD, chronisch obstruktive Lungenerkrankung

  • Ein Lungenemphysmen

  • Eine Lungenentzündung, sog. Pneunomie

  • Eine Lungenfibrose

  • Verschiedene Staublungenerkrankungen, sog. Pneumokoniosen

  • Ein Lungenödem

  • Eine Lungenembolie

  • Lungentumore wie Lungenkrebs


Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie

  • Eine Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung

  • Koronare Herzerkrankungen, KHK

  • Eine Herzinsuffizienz, Herzschwäche


Infektionskrankheiten wie

  • Eine Grippe oder eine Erkältung

  • Pertussis (Keuchhusten)

  • Eine Diphtherie

  • Das Krupp-Syndrom

  • Eine Tuberkolose


Luftröhrenerkrankungen wie

  • Eine Kehlkopfschwellung oder eine Kehlkopfentzündung

  • Ein Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)

  • Eine Luftröhrenentzündung oder Verengung der Luftröhre

  • Ein Luftröhrentumor

Außerdem können neurologische Erkrankungen, Allergien, ein sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom, Speiseröhrenerkrankungen, eine extrem vergrößerte Schilddrüse oder vergrößerte rachen- Gaumenmandeln zu Atembeschwerden oder Atemnot führen.


Die Behandlung bei Atembeschwerden

Behandlung: Kortison, Bronchien erweiternde Mittel, Antibiotikum, spezifische Therapie bei Tumoren

Handelt es sich um Asthma bronchiale, setzen die Ärzte Arzneimittel, die die Bronchien erweitern und entzündungshemmende (Bsp. Kortison) Präparate ein. Damit wird ein Zurückgehen der Schwellung und erhöhten Schleimbildung in den Atemwegen erreicht.

Wenn eine akute bakterielle Bronchitis die Ursache für Atemnot ist, muss ein Antibiotikum verabreicht werden.

Befinden sich Tumore in der Lunge und den Atemwegen, muss eine spezifische Therapie angewendet werden wie Strahlen- oder Chemotherapie oder/und eine Operation.

Wenn ein Betroffener nachts unter Atemnot leidet, kann ein erhöhter Oberkörper (mehrere Kissen darunter geben) helfen.

Manchmal muss Sauerstoff verabreicht werden, das ist jeweils mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.


Kann man Atemnot vorbeugen?

Es ist zu empfehlen, nicht zu rauchen. Speziell, wenn Raucher bereits mit Atemnot zu kämpfen haben, ist das Aufhören eine gute Alternative zur permanenten Atemnot.

Frischluft ist immer eine Wohltat für die Atemwege, der Aufenthalt in rauchigen, stickigen Räumen ist abzuraten.


Weitere Informationen zum Thema Atemnot

Atemnot ist ein sehr ungutes Gefühl und wird psychisch wie körperlich als höchst unangenehm empfunden. Viel Information und gute Tipps erhält man in speziellen medizinischen Foren im Internet und bei allen Lungenspezialisten sowie prinzipiell bei allen Ärzten.

Da es sehr viele Ursachen für Atemnot gibt, sollte man unbedingt den Arzt konsultieren, wenn man darunter leidet.
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