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Akne

Die häufigste Hautkrankheit ist Akne, die zumeist in den Jugendjahren beginnt und in der Regel verschwindet, wenn der Betroffene das dritte Lebensjahrzehnt erreicht hat. Akne ist gleichzusetzen mit Pubertätspickeln. In den meisten Fällen verläuft die Akne harmlos, selten kommt es zu schweren Akneverläufen.


Was ist Akne?

Die Hauterkrankung Akne tritt hauptsächlich in der Jugend auf. Akne entsteht durch entzündete Talgdrüsen. Zu sehen ist eine fettige Haut mit Pusteln, Pickeln und Mitessern (Komedonen). Zumeist ist Akne harmlos und heilt von selbst ab.

Die wichtigsten Formen der Akne sind:
  • Acne vulgaris oder gewöhnliche Akne

  • Acne comedonica, äußert sich vorwiegend durch Mitesser (Komedone

  • Acne papulopustulosa, äußert sich vorwiegend durch entzündete Pusteln und Papeln

  • Acne conglobata, ist eine schwere Form mit Abszessen, entzündeten Knoten, Narben und Krusten

  • Acne fulninans ist die schwerste Form mit Gelenkentzündungen und Fieber

  • Acne cosmetica wird durch Salben und Kosmetik ausgelöst

  • Acne venenata wird durch Chemikalien (Chöor, Teer, Jod, etc.) ausgelöst

  • Acne medicamentosa wird durch Medikamente (Kortison, etc.) ausgelöst

  • Acne neonatorum oder die Neugeborenen Akne

Akne tritt meist in einem Alter zwischen 15 und 18 auf. Mädchen bekommen Akne etwas früher als Jungen, Jungen sind aber stärker davon betroffen und der Verlauf ist auch oft bei Jungen schwerer.

Von allen Jugendlichen sind beinahe 90% von Akne betroffen, bei 70% aller Fälle verläuft Akne harmlos. Die anderen 30% der Betroffenen entwickeln eine schwere klinische Akne, die ärztlich behandelt werden muss.


Die Ursachen für Akne

In der Hauptsache sind hormonelle Umstellungen wie beispielsweise in der Pubertät oder Schwangerschaft für die Akne verantwortlich. Bedingt wird Akne durch männliche Geschlechtshormone (Androgene), die Besserung findet durch weibliche Hormone (Östrogene) statt.

Durch die Androgene werden die Talgdrüsen der Haut angeregt, Fett zu bilden, um Haut und Haare geschmeidig zu halten. Durch eine vermehrte Fettbildung verstopfen die Talgdrüsen, Bakterien können sich ansiedeln und die verstopfte Talgdrüse kann sich entzünden. Der typische Aknepickel entsteht.

Weitere Ursachen für Akne sind bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika oder Medikamenten. Auch psychischer Stress kann Akne auslösen bzw. verstärken.

Keinen Nachweis gibt es für das Entstehen von Akne aufgrund mangelnder Hygiene, bestimmter Nahrungsmittel wie Schokolade oder durch Umweltverschmutzung.

Akne kann in Gesicht, Nacken, Dekolleté, ferner am Rücken, unter den Achseln oder im Gesäß- und Genitalbereich sowie in der Leistengegend auftreten.


Die Behandlung von Akne

Behandlung: Hautreinigung, lokale Behandlung der Haut, Tabletten, UV-Strahlung, Antibabypille, Kortison

Die Aknetherapie richtet sich nach der Schwere der Akne. Akne heilt zwar in Regel im Erwachsenenalter ab, sie sollte jedoch immer behandelt werden, um Narben zu vermeiden und eventuellen Komplikationen vorbeugen zu können.

Prinzipiell benötigt die Aknetherapie Zeit. Ist der Verlauf leicht, genügt eine regelmäßige Hautreinigung mit tensidfreien Präparaten aus der Apotheke. Pickel sollten nicht ausgedrückt werden, um eine Entzündung zu vermeiden.

Keinesfalls sollten fetthaltige Kosmetikprodukte verwendet werden. Ist der Akneverlauf schwer, ist die Behandlung von einem Dermatologen empfehlenswert. Die Therapie erfolgt je nach Form und Stärke der Akne lokal und/oder mit Tabletten.

Eine milde UV-Bestrahlung kann hilfreich sein. Bei sehr schwerer Akne kann entzündungshemmendes Kortison zum Einsatz kommen. Frauen mit schwerer Akne kann die Einnahme einer antiandrogen wirkenden Antibabypille helfen.

Akne kann nicht vorgebeugt werden, doch ist eine sorgfältige Pflege der Haut ratsam.


Weitere Informationen zu Akne

Gute Tipps hält das Internet in speziellen Akne-Foren bereit. Auf diesen Selbsthilfeseiten erfahren die Interessenten beispielsweise alles zu den aktuellen Pflegemitteln. Der beste Ratgeber ist der Hautarzt (Dermatologe).
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