Jeder moderne Mensch ist heutzutage darüber informiert, dass allzu ausgedehnte Sonnenbäder sich schädlich auf die Haut auswirken können. Verfrühte Hautalterung oder gar Hautkrebs sind mögliche Spätfolgen. Da bietet sich eine Selbstbräunercreme zum Auftragen auf die Haut als gesündere Alternative an.
Richtige Anwendung von Selbstbräunern
Das einfache Auftragen von Bräunungscremes auf die Haut ist nicht optimal, eine Vorbehandlung sollte die Aufnahmefähigkeit unterstützen, damit eine gleichmäßige Färbung auf der Haut erreicht werden kann. Denn bei der Anwendung von Selbstbräunern kann Fleckenbildung entstehen, je sorgfältiger man vorgeht, desto eher kann diese verhindert werden.
Vor dem Auftragen eines Produktes zur Selbstbräunung sollte immer ein Peeling stehen. Dafür eignet sich entweder ein Luffahandschuh oder ein kosmetisches Peelingprodukt. So werden Schmutzpartikel, Verhornungen und abgestorbene Hautschüppchen optimal abgetragen, denn die Tönung wird umso gleichmäßiger ausfallen, je glatter die Haut vor der Behandlung ist.
Nach dem Peelen muss unbedingt Feuchtigkeit zugeführt werden, weil trockene Haut nicht so gut in der Lage ist, die Farbe des Bräunungsproduktes aufzunehmen. Das haben amerikanische Forscher ganz eindeutig herausgefunden. Es empfiehlt sich also, eine feuchtigkeitsspendende Creme aufzutragen und diese gut einwirken zu lassen. Geschieht dies vor dem Auftragen des Bräuners nicht, kann wiederum eine Fleckenbildung auftreten. Dem kann man auch vorbeugen, indem der Selftanner gleich mit der Feuchtigkeitscreme vermischt wird, so hat man Nährstoffzufuhr und Selbstbräunung in einem Arbeitsgang erledigt und eine gleichmäßige Tönung erreicht. Die Bräunungsprozedur sollte an den Beinen begonnen werden, dann langsam und allmählich nach oben weiterarbeiten.
Die Gesichtshaut hat ganz andere Ansprüche als die Körperhaut, deshalb sollte im Gesicht unbedingt eine spezielle Creme zur Selbstbräunung verwendet werden. In diesem Bereich nimmt man zum möglichst gleichmäßigen Auftragen am besten einen Make-up Schwamm. Das gleiche gilt für das Dekolleté und auch die Halsregion.
Tipps für die Selbstbräunung
Es stehen unterschiedliche Produkte zur Auswahl, da sind beispielsweise Gels, Lotionen, Cremes, Schäume, Tücher oder Sprays auf dem Markt. An und für sich sollte das Wahlkriterium die Art der Anwendung sein, die einem am besten passt. Bei zu Trockenheit neigender Haut empfiehlt sich aber eine besonders feuchtigkeitsspendende Lotion oder Milch. Denn alle Produkte zur Selbstbräunung enthalten den Wirkstoff DHA, der der Haut Feuchtigkeit entzieht. Sprays wiederum sind besonders praktisch für schwer zugängliche Stellen wie die Rückenpartie.
Bei der Anwendung ist zu beachten, dass die Hände nachher umgehend sorgfältig gewaschen und die Finger abgebürstet werden müssen. Sonst gibt es in diesen Bereichen Verfärbungen und Flecken. Wer mag, kann bei der Anwendung des Tanners gleich Einweghandschuhe benutzen. Um Flecken auf der Kleidung vorzubeugen, sollte eine Bräunungscreme mindestens zwanzig Minuten einwirken, bevor man sich anzieht.
Auch bei mit Tanning Produkten gebräunter Haut kann die Tönung durch entsprechende Pflege länger erhalten werden. Durch den ganz normalen Hautstoffwechsel verliert sich die Bräune mit der Zeit. Bei diesem Prozess werden ständig alte Hautschüppchen abgestoßen und neue Zellen gebildet. Da sich trockene Haut stärker schuppt, kann man mit feuchtigkeitsspendenden Bodylotions vorbeugen. Noch wirksamer sind pflegende Produkte, die einen geringen Anteil an Selbstbräunersubstanzen enthalten.
Ist es nun doch einmal passiert und die Bräune ist ungleichmäßig, fleckig oder zu intensiv geraten, gibt es wirksame Gegenmaßnahmen. Dunklere Flecken können mit einem Peeling abgerieben werden und dann mit alkoholhaltigem Gesichtswasser oder Zitronensaft vorsichtig aufgehellt werden. Dazu einen Wattebausch verwenden.
Ein Selbstbräuner sollte niemals nach einem Vollbad angewandt werden, weil die Hornschicht der Haut in diesem Moment aufgequollen ist und eine unregelmäßige Tönung verursachen kann.