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Massage zur Festigung des Bindegewebes

Ein schwaches Bindegewebe ist die Hauptursache für Cellulite, die unliebsamen Dellen auf Oberschenkeln, Bauch und Oberarmen. Trotz der genetischen Vorprogrammierung bei Frauen kann man mit den richtigen Massagen und anderen einfachen Mitteln für eine straffe und wunderbar glatte Haut sorgen.


Schwaches Bindegewebe

Cellulite gehört zu den häufigsten Hautproblemen unserer heutigen Zeit. Gerade beim weiblichen Geschlecht sind 8 von 10 Menschen betroffen. Männer bleiben durch ihr festeres Bindegewebe meist verschont.

Doch was ist der Unterschied zwischen dem Bindegewebe bei Frauen und dem der Männer und wie werden die gefürchteten Dellen gebildet? Wissenschaftler beschäftigen sich bereits seit Jahren mit diesem Thema. Eine der Hauptursachen liegt in den vergleichsweise dünnen und besonders elastischen Hautschichten im Bindegewebe der Frau.

Die parallel angeordneten Fasern sind optimal darauf ausgerichtet, sich bei einer möglichen Schwangerschaft bestmöglich zu dehnen. Die Fettzellen der Frauen sind grundsätzlich größer und bieten somit mehr Platz für Einlagerungen. Wird zu viel Energie zugeführt und zu wenig Sport betrieben, sind diese Fettzellen schnell gefüllt. Das Bindegewebe kann diese dann nicht mehr tragen und Dellen machen sich an der Hautoberfläche bemerkbar.


Was kann man gegen Cellulite unternehmen?

Die oben angeführten Ursachen der Orangenhaut gilt es nun dauerhaft zu bekämpfen. Daher sollte ein Anti-Cellulite Programm aus den Bereichen gesunde Ernährung, Sport und Festigung des Bindegewebes bestehen. Letzteres ist neben Sport und einer fettarmen und gesunden Ernährung ebenfalls sehr wichtig. Durch ein paar einfache Übungen und Massagegriffe lässt sich das Bindegewebe wunderbar straffen und festigen.


Die richtigen Massagetechniken für die Straffung des Bindegewebes

Die Massagetechniken haben zweierlei Ziele. Zum einen soll das Bindegewebe durchblutet werden und zum anderen gilt es den Stoffwechsel ganzheitlich anzukurbeln, um eine möglichst lange Nachwirkung zu erzeugen. Doch welche Techniken gibt es und kann man Bindegewebsmassagen auch selbst durchführen?

Bindegewebsmassagen werden schon seit vielen Jahren angeboten. Masseure und Therapiezentren arbeiten mit Techniken wie dem Schröpfen oder der Saugpumpenmassage. Das Arbeiten mit Vakuum soll die Haut und das Bindegewebe besonders anregen und für mehr Durchblutung sorgen.

Bindegewebsmassagen sollten regelmäßig, also mindestens jede Woche zweimal durchgeführt werden. Auf Dauer kann das beim Fachmann schon einmal etwas teuer werden. Aus diesem Grund versuchen sich viele selbst. Doch wie kann man auch ohne Fachwissen für einen ähnlichen Effekt sorgen?

Besonders hilfreich ist der sogenannte Luffa Handschuh. Hierbei handelt es sich um einen Handschuh mit einer speziellen Struktur. Er ist für jede Art der Trockenmassage geeignet und nahezu in jedem Reformhaus oder Drogeriemarkt für ein paar Euro erhältlich.

Wer keinen Luffa Handschuh hat, kann auch eine weiche Bürste als Alternative verwenden. Am besten wirkt die Bindegewebsmassage am Morgen. Kreisen Sie mit dem Luffa Handschuh langsam über die betroffenen Körperregionen. Dadurch stimulieren Sie schnell und ganz unkompliziert ihr Bindegewebe und bereiten es optimal für eine anschließende Pflege vor. Für die anschließende Pflege eignen sich entweder handelsübliche Anti-Cellulite Cremes oder Birkenblätter- und Rosmarinöl.

Auch Lymphdrainagen sind optimal, um das Bindegewebe von Schlacken und Wassereinlagerungen zu befreien. Aktivieren Sie Ihr Lymphsystem, indem Sie mindestens 10-mal mit den Schultern kreisen. Anschließend sollten Sie Ihre Lymphknoten massieren – zuerst unter den Achseln, dann an der Leiste und zum Schluss in den Kniekehlen. Auch das Kreisen der Füße aktiviert den Lymphzyklus und hilft, gestaute Schlacken und Wasser auszuscheiden. Besser und fachgerechter kann eine Lymphdrainage von einer erfahrenen und entsprechend ausgebildeten Physiotherapeutin durchgeführt werden.

Wer der Cellulite auch noch zusätzlich zu Leibe rücken will, sollte sich nicht scheuen, regelmäßig in die Sauna zu gehen (vorher Arzt konsultieren) und den Morgen mit einer erfrischenden warm-kalten Wechseldusche zu beginnen.


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