Das Bussi auf die Wange kann freundschaftlich, nett oder förmlich sein. Doch wenn es um Gefühle geht, dann wird geküsst. Insbesondere der erste richtige Kuss lässt die Knie weich werden, die Schmetterlinge im Bauch tanzen. Küssen gehört zu den körperlichen Liebesbeziehungen unserer Gesellschaft.
Das Küssen – Grundsätzliches
Beim Kuss handelt es sich um den oralen Körperkontakt eines Menschen zu einem anderen Menschen, oder auch mal Gegenstand. Der Kuss hat soziale, kulturelle sowie erotische Aspekte. Der Kuss kann Ausdruck von Freundschaft, Ehrerbietung (Bsp. Handkuss) oder Liebe und Zuneigung sein. Physiologisch gesehen ist der Kuss mit vielen Gefühlen verbunden, denn die Lippen verfügen über eine Vielzahl von Nervenenden. Außerdem können beim Küssen Pheromone übertragen werden, die sexuelle Lust wird dadurch gesteigert – der Kuss gehört ergo zum Liebesspiel. Kussarten gibt es einige, vom Bussi zum Zungenkuss, dem Schmerzkuss bis zum Luftkuss oder auch dem Intimkuss. Durch den Speichelaustausch beim Küssen kann es zur Übertragung bestimmter Krankheiten wie das Pfeiffersche-Drüsenfieber, Herpes oder Hepatitis B kommen.
Ein paar Details zum Kuss
- Der längste Kuss dauerte über 31 ½ Stunden
- Der Tag des Kusses ist der 6. Juli
- Die meisten Menschen drehen den Kopf nach rechts, wenn sie küssen
Das Küssen – der Zungenkuss
Beim Zungenkuss handelt es sich um den innigsten Kuss, den es gibt. Es kommt nicht nur zur Berührung der Lippen, auch die Zungen kommen ins Spiel. Im Grunde beginnt der Zungenkuss mit einer Berührung der Lippen, einem Aufeinanderdrücken. Dann werden die Lippen beider Partner leicht geöffnet, die Zungenspitzen berühren sich.
Die Zungen können sich umkreisen oder anstupsen. Das Spiel kann sich in beiden Mündern oder nur einem Mund abspielen, je nachdem wie es die beiden Küssenden mögen. Überhaupt sei auch beim Zungenkuss gesagt, Spaß macht was gefällt. Wenn natürlich einer der Küssenden seine Zunge relativ hart und weit in den Mund des anderen stößt, kann das auf Nichtgefallen stoßen. Natürlich beteiligen sich die Hände aktiv beim Küssen, es wird gestreichelt, der Kopf, der Nacken, der Rücken. Küssen zählt natürlich auch zum sexuellen Kontakt, davor, dabei, danach, es darf immer geküsst werden. Besonders schön ist er, der erste richtige Kuss. Dabei kann nicht geplant werden, das ergibt sich ganz von selbst.
Der Kuss kann aber auch negativ erlebt werden, wenn bestimmte Kuss-Killer auftreten wie
- Mundgeruch
- Kaugummi
- Bisse
- Zunge in den Rachen stecken
- Sabbern
Wenn man also den Partner küssen möchte, ist es beispielsweise sinnvoll auf Knoblauch oder Zwiebeln zu verzichten. Und Kaugummi ist absolut fehl am Platz beim Küssen. Küssen ist nicht nur schön und erotisch, Küssen ist auch noch gesund. Das Herz-Kreislaufsystem wird angeregt, Kalorien werden verbraucht und viele Muskeln in Gesicht und Mund trainiert. Ebenso wirkt Küssen sehr entspannend und es soll aktiv gegen Schluckauf wirken.
Da bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß beim nächsten Kuss.
Das Küssen – Fazit
Küssen ist schön, gesund und erotisch. Küsse können aber auch freundschaftlich oder höflich sein. Andere Kulturen küssen auch anders, so reiben sich die Eskimos die Nasen. Wie ist einerlei, ein Kuss ist in den meisten Fällen Ausdruck tiefer Gefühle.
Weitere Informationen zum Küssen
Wissenschaftliche Forschungen zum Thema Kuss nennt man Philematologie - es werden sowohl kulturelle, physiologische sowie soziale Aspekte e erforscht. Interessante Bücher zum Thema kann man im Buchfachhandel erhalten. Wenn es zu einer Übertragung von Herpes kommt, ist der Hautarzt der richtige Ansprechpartner (eine Liste aller österreichischen Ärzte befindet sich auf unserem Portal).