Diese Heilpflanze wird besonders bei Gelenkserkrankungen, bei Magen-Darm-Beschwerden und bei Erkältungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine entzündungshemmende, fiebersenkende, schweißtreibende und antiseptische Wirkung auf den gesamten Organismus. Das Salicin wird vor allem für die Herstellung von Aspirin verwendet.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Weidengewächse und diese stammt ursprünglich aus Europa und aus Asien. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: diese Pflanze kann als Strauch oder als Baum (20 Meter hoch) vorkommen und diese trägt plüschige Blüten (Weidenkätzchen). Die Rinde und die Blätter werden im Frühjahr gesammelt und verarbeitet. Generell werden bestimmte Inhaltsstoffe (Salicin) der Weide für die Herstellung von Aspirin verwendet.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden wird diese Pflanze eingesetzt und diese sind: bei einer Erkältung, Fieber, Gicht, bei einem grippalen Infekt, bei
Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Rheuma, Neuralgien, bei offenen Wunden und bei verschiedenartigen Schmerzen. Die Rinde und die Blätter werden für die medizinischen Anwendungen herangezogen.
Für einen Tee verwendet man zwei Teelöffel Rinde und diese wird mit ca. einem Liter kaltem Wasser übergossen (drei Stunden stehen lassen). Nach diesem Zeitraum wird der Tee ca. fünf Minuten lang gekocht und man sollte drei Tassen pro Tag verzehren. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden.
Die Wirkung
Diese Pflanze hat folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Glykosid, Salicin, Acetylsalicylsäure, Salicortin, Salicylalkohol, Flavonoide, Tremulacin, Populin, Phenolglukoside und Gerbstoffe. Diese Stoffe wirken antiseptisch, entzündungshemmend, fiebersenkend, schweißtreibend, analgetisch, antiphlogistisch, antipyretisch und schmerzlindernd auf den Körper. Zudem können Erkältungen schneller überwunden werden, das Abwehrsystem wird gestärkt, der Magen und der Darm werden reguliert und Gelenkserkrankungen können gelindert werden.