Diese Heilpflanze wird besonders bei Störungen der Verdauungssysteme, bei Hautproblemen und bei einer Gallen- und Leberschwäche eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine harntreibende, entzündungshemmende, blutreinigende und anregende Wirkung auf den gesamten Organismus.

Diese Pflanze gehört zur Familie der Korbblütengewächse und diese stammt ursprünglich aus Europa, Westasien und aus Nordwestafrika. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: diese Pflanze trägt hellblaue Blüten, grob gezackte Blätter und sie wird bis zu einem Meter hoch. Die Wurzeln werden von März bis April (oder von Oktober bis November), das Kraut und die Blüten werden von Juni bis September gesammelt und verarbeitet. Diese Pflanze sollte nicht selbst gesammelt werden, weil diese Art vom Aussterben bedroht ist.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden wird diese Pflanze eingesetzt und diese sind: bei einer Gallenschwäche (Gallensteinen), Verdauungsschwäche, bei Verstopfung, Leberproblemen, bei einer Leberschwellung (Leberbeschwerden), Pfortaderstauung, Milzschwellung, bei Hämorrhoiden,
Krampfadern, bei einer Stoffwechselschwäche, bei Diabetes, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen, Hautunreinheiten,
Kopfschmerzen, Geschwüren, Hautunreinheiten, Haarausfall und bei einer Gebärmutterschwäche. Die Wurzel, Blätter und die Blüten werden für die medizinischen Anwendungen herangezogen.
Die Wirkung
Diese Pflanze hat folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Inulin, Bitterstoffe, Intybin, Zucker, Gerbstoffe, Harz, Kalisalze, Cichoriin, Gerbsäure, ätherisches Öl, Mannan, Petein und Lacoulin. Diese Stoffe wirken adstringierend, anregend, blutreinigend und entzündungshemmend auf den Körper. Zudem wird die Verdauung angeregt, der Stoffwechsel wird reguliert und kommt in Schwung, die Gallensaftproduktion wird erhöht, das Hautbild kann sich verbessern, der Appetit wird angeregt, die Leber wird positiv beeinflusst und Schwellungen können verringert werden.