Diese starke Giftpflanze wird besonders bei Erkrankungen der Atemwege, bei Gelenksentzündungen, bei Nervosität und bei Blasenbeschwerden eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Stechapfels wirken schleimlösend, entzündungshemmend und schmerzlindernd auf den Körper. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden.

Diese Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und diese stammt ursprünglich aus Mexiko und aus dem östlichen Nordamerika. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden, diese trägt eiförmige Blätter und weiße Blüten (diese haben einen starken betäubenden Geruch). Der Stechapfel sollte nicht selbst gesammelt werden, da diese Pflanze hochgradig giftig ist (vor allem die Wurzeln und der Samen).
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann diese Pflanze eingesetzt werden und diese sind: bei Asthma,
Keuchhusten, Nervosität, Neuralgien, bei nervösen Reizzuständen,
Epilepsie,
Parkinson, Nervenentzündung, Migräne, Angstgefühlen, Geistes- und Gemütskrankheiten, bei einer Gehirnhautreizung, bei Tobsucht, Sinnverwirrung bei Alkoholikern, Bronchitis und bei Blasenkrämpfen. Die Blätter und die Samen werden für die medizinische Behandlung herangezogen. Vor einer Selbstmedikation mit dieser Pflanze sollte man einen Arzt konsultieren, da diese Pflanze sehr giftig ist.
Die Wirkung
Diese Pflanze enthält folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Tropan-Alkaloide, Hyoscyamin, Skopolamin, Apoatropin, Nicotin, Atropin, Scopolamin, Flavonoide, Nebenalkaloide, Cumarin und Gerbstoffe. Diese Stoffe wirken entzündungshemmend, schleimlösend und schmerzlindernd auf den gesamten Organismus. Generell können die Atemwege durch die Einnahem befreit werden, Entzündungen werden gelindert, Nervosität kann aus dem Körper vertrieben werden und die Blase und die Nieren werden positiv beeinflusst.