Diese bekannte Heilpflanze wird besonders bei Störungen des Nervensystems (Unruhe), bei Herzproblemen und bei Schlafstörungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe haben eine beruhigende, entspannende, schmerzstillende und antibakterielle Wirkung auf den Körper. Zudem kann man die Melisse als frische Zutat für einen Salat verwenden.

Die Melisse stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse und diese Pflanze kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze, sie wird bis zu 70 cm hoch und diese trägt eiförmige Blätter. Von Juni bis Juli wird das Kraut gesammelt und verarbeitet. Außerdem werden die Melisseblätter, als erfrischendes Gewürzkraut für Salate eingesetzt.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann diese Heilpflanze eingesetzt werden und diese sind: bei einer Erkältung (Fieber, Grippe, Husten),
Bronchitis, Asthma, Appetitlosigkeit, Blähungen, Sodbrennen, bei Magenbeschwerden (Magenkrämpfen, Magenleiden), Gicht, Rheuma, Herzbeschwerden,
Migräne, Kopfschmerzen,
Schlafstörungen, Unruhezustände, Reizbarkeit, Angstzustände, Neuralgien, Ischias, Ohrenschmerzen,
Menstruationsbeschwerden, Unterleibskrankheiten, Wechseljahrsbeschwerden, Zahnschmerzen, Insektenstichen, Wunden, Geschwüren, Blutergüssen, Quetschungen und bei Lippen-Herpes - das blühende Kraut wird für die Anwendungen herangezogen.
Die Wirkung
Diese Pflanze enthält folgende Inhaltsstoffe und diese sind: ätherisches Öl, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Schleim, Glykosid, Saponin und Thymol. Diese wirken anregend, antibakteriell, aufmunternd, beruhigend, entspannend, krampflösend, kühlend, schmerzstillend und schweißtreibend auf den Organismus ein.
Zudem kann die Menstruation gefördert werden, Pilze und Bakterien werden gehemmt, das Nervensystem kann sich beruhigen (Unruhzustände und Stresssituationen können einfacher genommen werden), Erkältungskrankheiten können schneller überwunden werden, die Schlaffähigkeit wird gefördert, die Atemwege werden frei und die Gelenke und Muskeln können sich entspannen.