Diese Pflanze ist aus der Küche bekannt und kann nicht nur Speisen verfeinern, sondern diese hat einige positive Wirkungen auf den Körper. Besonders bei Entzündungen, bei Magen- und Darmbeschwerden, bei einer Erkältung oder bei Atemwegerkrankungen kann diese eingesetzt werden. Die Inhaltsstoffe haben eine schleimlösende, krampflösende, harntreibende und beruhigende Wirkung auf den Körper.

Diese Heilpflanze gehört der Familie der Lippenblütengewächse an und diese stammt ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika. Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: diese Pflanze hat einen starken Geruch, er wird bis zu 50 cm hoch, dieser trägt elliptische Blätter und weiße bis rötliche Blüten. Von Juni bis Oktober wird das Kraut eingesammelt und verarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann diese Pflanze eingesetzt werden und diese sind: bei Verdauungsproblemen (Blähungen, Durchfall, Verstopfung), Übelkeit, Nervosität, Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit, Magenkrämpfen, Magenkoliken, bei einem Reizmagen (Reizdarm), bei Störungen des Nervensystemes, bei Unruhezuständen, Darmkoliken, Seekrankheit, Gicht, Rheuma, bei einer Nervenschwäche, bei einer Erkältung (Husten, Schnupfen), Asthma (Keuchhusten),
Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit,
Menstruationsbeschwerden, bei schlecht heilenden Wunden,
Krampfadern, Grind und bei Juckreiz. Die Blätter bzw. das Kraut dieser Pflanze (getrocknet) wird für die diversen Anwendungen herangezogen.
Die Wirkung
Der Majoran enthält ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Arbutin, Borneol, Eugenol, Geraniol, Limonen, Menthol, Oleanolsäure, Rosmarin-Säure, Terpinolene, Terpentin, Thymol, Vitamin C und Zink. Diese wirken antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend und tonisierend auf den Organismus.
Zudem kann die Wundheilung unterstützt werden, die Atemwege werden befreit, der Magen wird gestärkt, der Appetit wird angeregt, der Fettabbau wird angekurbelt und die Verdauung wird positiv beeinflusst.