Diese Heilpflanze ist hochgiftig und daher sollte diese nur auf ärztlichen Rat hin, verwendet werden. Sie wird bei Gichtanfällen, Krebserkrankungen, starken Schmerzen und bei Darmbeschwerden angewendet. Die Pflanze hat die Fähigkeit schnell wachsende Zellen zu verringern bzw. das Wachstum von diesen erheblich zu beeinträchtigen.

Diese Giftpflanze gehört der Familie der Zeitlosengewächse an und stammt ursprünglich aus Mitteleuropa (Deutschland, Irland, England, Polen, Bulgarien, Türkei) und Mittelasien. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: sie trägt hellviolette oder hellrosarote Blüten, die Pflanze ist stark giftig und diese trägt keine Blätter. Die Herbstzeitlose sollte nicht selbst eingesammelt und verarbeitet werden, da diese Anwendung tödlich enden kann.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden wird die Herbstzeitlose eingesetzt und diese sind: bei Rheuma, Neuralgien, Hautkrebs, Leukämie, Erbrechen, Übelkeit, Darmentzündung, Durchfall, Herzstörungen (Herzbeschwerden), Kopfneuralgien, Magenentzündung, bei diversen Erbkrankheiten (familiäres Mittelmeerfieber), Reizhusten und bei starken Gichtanfällen. Es ist wichtig, dass man diese Pflanze nicht ohne ärztlichen Rückspruch anwendet, da diese giftig ist. Generell werden für die Behandlung die Knollen und der Samen verwendet.
Die Wirkung
Diese Pflanze enthält folgende Stoffe: Alkaloide, Colchicin, Öl, Proteine und Gerbstoffe. Das Colchicin stellt ein Zellgift dar und dieses verhindert die Vermehrung von schnell wachsenden Zellen. Daher hat diese Pflanze eine positive Wirkung bei der Behandlung von diversen Erbkrankheiten. Zudem kann diese starke Schmerzen lindern, den Harnsäurewerte im Blut vermindern, starke rheumatische Schmerzen senken und sie hat einen positiven Einfluss auf verschiedene Krebserkrankungen wie Leukämie und Hautkrebs.