Diese alte Heilpflanze wird vor allem bei einer Konzentrationsschwäche, bei Nervenstörungen und bei Herzproblemen eingesetzt. Der Ginseng hat eine beruhigende, stimulierende und herzstärkende Wirkung auf den Organismus und kann das Immunsystem und die Konzentrationsfähigkeit positiv unterstützen.

Der Ginseng gehört der Familie der Efeugewächse (Araliengewächse) an und stammt ursprünglich aus den Gebirgswälder Ostasiens (Nord-Korea). Er hat folgende Merkmale: er wird bis zu 80 cm hoch, hat fünfzählige Blätter, trägt weißlichgrünliche Blüten und besitzt scharlachrote und glänzende Steinfrüchte. Die Wurzeln werden im Oktober eingesammelt und weiterverarbeitet.
Die Anwendung
Diese alte Heilpflanze wird bei folgenden Beschwerden eingesetzt und diese sind: bei Wechseljahrsbeschwerden, bei einer Anämie, Arteriosklerose, Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwäche, bei einer Sexualstörung, nach Vergiftungen, bei Störungen im Bezug auf den Blutzuckerspiegel, bei einer Rekonvaleszenz, bei Nervenstörungen, Depressionen, bei Wunden, Wechseljahrsbeschwerden, bei einer Immunschwäche und bei einer Herzschwäche.
Es werden vor allem die Wurzeln für die Behandlungen verwendet. Vor einer Ginseng Behandlung ist es ratsam, mit einem Arzt Rücksprache zu halten.
Die Wirkung
Der Ginseng hat folgenden Inhaltstoffe und diese sind: Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid) und Schwefel. Diese wirken auf den Körper tonisierend, herzstärkend, stimulierend und beruhigend.
Der Ginseng kann das Immunsystem stärken, die Leistungsfähigkeit kann gesteigert und verbessert werden, die Regenerationsfähigkeit des Gewebes wird positiv beeinflusst und die Wundheilung wird gefördert. Zudem kann die Libido gestärkt werden, der Blutzuckerspiegel kann reguliert werden, das Herz kann gestärkt werden, die Gedächtnisfähigkeit und das Immunsystem werden (Abwehrkräfte) unterstützt, Stress kann einfacher bewältigt werden und der Organismus wird aktiviert und belebt.