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Giersch als Heilpflanze

Diese Heilpflanze wird vor allem bei Gicht, bei Verdauungsproblemen und bei Rheuma eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine beruhigende, abführende, harntreibende und entzündungshemmende Wirkung auf den gesamten Organismus.


Der Giersch stammt aus der Familie der Doldenblütler und man findet diese ursprünglich in Europa, in Nordamerika und auf der Iberischen Halbinsel. Diese Heilpflanze hat folgende Kennzeichen und diese sind: er wird bis zu 90 cm hoch, die Blätter sind dreizähnig, er trägt weiße Blüten und eierförmige Früchte. Es ist zu beachten, dass die weißen Wurzeln leicht giftig sind. Die wertvollen Blätter werden von April bis Juli gesammelt und weiterverarbeitet.


Die Anwendung
Bei folgenden Erkrankungen bzw. Beschwerden wird diese Heilpflanze eingesetzt und diese sind: bei einer Blasenentzündung, Durchfall, Hämorrhoiden, Husten, Insektenstiche, Ischias, Hautverletzungen, Krampfandern, Verstopfung, Skorbut, Übergewicht, Gicht, Hämorrhoiden, Ischias, Rheuma, Skorbut, Übergewicht, bei einer Verdauungsschwäche und bei Wunden.

Es werden vor allem die Blätter verwendet. Für einen Tee benötigt man zwei Esslöffel Giersch (Kraut) und diese werden mit ca. 250 ml heißem Wasser aufgegossen. Der Tee sollte ca. 5 Minuten ziehen können und man sollte diesen mehrmals pro Tag verzehren.


Die Wirkung
Man findet folgende Inhaltsstoffe in dieser Pflanze: ätherisches Öl, Chlorogensäure, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Provitamin A, Isoquercitrin, Saponin, Kaffeesäure und Kalium. Diese haben eine abführende, harntreibende, entzündungshemmende, beruhigende, entwässernde, antirheumatische, harnsäurelösende und verdauungsanregende Wirkung auf den Körper.

Die Harnorgane und der Stoffwechsel werden durch diese Pflanze positiv beeinflusst. Der Harnsäuregehalt kann vermindert werden, durch die Einnahme kann man Schlaganfällen vorbeugen und die gesamte Verdauung wird sehr positiv unterstützt.


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