Diese bekannte Heil-, Futter- und Zierpflanze besitzt einige positive Eigenschaften für den Körper und wird oftmals bei Zuckerkrankheiten eingesetzt. Sie kann den Blutzucker senken und regt die Milchbildung an. Zudem hat die Geißraute eine harntreibende, antibiotische und schweißtreibende Wirkung auf den Organismus.
Diese Pflanze gehört der Familie der Schmetterlingsblütengewächse (Hülsenfrüchtler) an und stammt ursprünglich aus Mittel-, Ost- und Südeuropa und aus Asien. Die Geißraute hat folgende markante Kennzeichen und diese sind: sie ist eine kräftige Pflanze, sie wird bis zu einem Meter hoch, hat unpaarige Blätter, trägt blauweiße oder rosaweiße Blüten und ist mehrjährig. Das blühende Kraut wird zwischen Juni und August eingesammelt und weiterverarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann diese Heilpflanze eingesetzt werden: bei erhörtem Blutzucker, bei
Zuckerkrankheitn, Husten, Fieber, Blasenentzündungen, bei Verdauungsbeschwerden, bei einer ungenügenden Milchsekretion, bei entzündlichen Wunden und bei Magenbeschwerden. Das blühende Kraut wird für die diversen Anwendungen verwendet.
Für einen Tee benötigt man zwei Teelöffeln Geißraute (Kraut) und dieses wird mit einer Tasse heißem Wasser übergossen. Der Tee sollte ca. 10 Minuten ziehen können und diesen sollte man ein bis dreimal pro Tag verzehren. Vor einer solchen Behandlung sollte man unbedingt einen Arzt konsultieren.
Die Wirkung
Die Pflanzenteile haben folgende wertvolle Inhaltsstoffe und diese sind: Guanidinverbindungen (Galegin), Galuteolin, Bitterstoffe, Phytosterole, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Allantoin und Kaempferol. Die Geißraute kann den Blutzucker senken, sie wirkt antibiotisch, entzündungshemmend, harntreibend, schweisstreibend, die Milchbildung kann gefördert werden, die Verdauung wird unterstützt und die Geißraute hat eine wertvolle Wirkung bei Zuckerkrankheiten.