Diese Pflanze ist aus der Küche bekannt und wird oftmals frisch in Verbindung mit Brot oder Salat verzehrt. Die Kresse schmeckt nicht nur lecker, sondern hat auch eine positive Wirkung auf den Körper. Sie wird besonders bei Verstopfung, bei Appetitlosigkeit und bei diversen Entzündungen eingesetzt.

Die Gartenkresse stammt aus der Familie der Kreuzblütler und man findet diese ursprünglich in Südwest-Asien bis Nordost-Afrika. Sie besitzt folgende Merkmale: die Pflanze keimt sehr schnell, wächst fast überall (sehr unproblematisch) und hat einen würzigen und anregenden Geschmack. Das Kraut und die Keimlinge werden im Frühjahr eingesammelt und verarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Krankheitsbildern wird die Gartenkresse eingesetzt und diese sind: bei Asthma, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Husten, bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Leberschwäche, Frühjahrsmüdigkeit, bei einer Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, bei Entzündungen der Harnorgane und bei einem Vitaminmangel. Zudem eignet sich diese Pflanze für eine erfolgreiche Früjahrskur.
Die Pflanzenteile, die für die Anwendung herangezogen werden sind die Keimlinge und das Kraut dieser Pflanze. Für einen Tee benötigt man drei bis vier Gramm Kresse und diese wird mit heißem Wasser aufgegossen. Man sollte diesen Tee ca. dreimal pro Tag aufnehmen.
Die Wirkung
Diese Pflanze enthält Vitamin C, Vitamin B, Kalzium, Folsäure, ätherische Öle, Senfölglykoside, Schleim, Schwefel, Glucosinolate, Ethylisothiocyanat, Benzylisothiocyanat, Phenylacetonitril, Mineralstoffe und Alkaloid. Die Inhaltsstoffe wirken auf den Körper harntreibend, anregend, milchfördernd, appetitanregend, der Stoffwechsel wird angeregt, die Atmung kann erleichtert werden, sie kann bei Krebserkrankungen förderlich sein, sie kann den Vitaminhaushalt ausgleichen und die Kresse hat eine wohltuende Wirkung auf die Leber.