Diese kleine superscharfe Paprika ist vor allem aus der Küche bekannt, aber sie besitzt auch eine positive Wirkung auf den Körper. Daher wird die Chili besonders bei Gelenksschmerzen, bei Verdauungsbeschwerden und bei Kreislaufproblemen eingesetzt. Es ist zu beachten, dass die Chili eine sehr starke Pflanze ist (scharf) und daher sollte man sich, beim puren Verzehr nicht überschätzen (nicht jeder Mensch verträgt die extreme Schärfe).

Die Chili gehört der Familie der Nachtschattengewächse an und stammt ursprünglich aus der Amazonasregion. Diese Pflanze hat folgende Kennzeichen und diese sind: sie ist der kleine Vertreter der Paprika, hat einen scharfen Geschmack, sie besitzt spitze Blätter und trägt hängende Blüten. Die Früchte dieser Pflanze werden von August bis Oktober gesammelt und weiterverarbeitet.
Die Anwendung
Bei folgenden Erkrankungen kann die Chili eingesetzt werden und diese sind: bei einer Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschwäche, bei Blähungen, Muskelschmerzen (Muskelkater, starken Gelenkschmerzen), Rückenschmerzen (Nackenschmerzen, allgemeinen Verspannungen), Rheuma, Zerrungen, Hexenschuss, Ischias, Hämorrhoiden, Rheuma und bei Kreislaufproblemen. Es werden nur die Früchte dieser Pflanze verwendet.
Aus diesen Früchten werden das Chili-Öl, die Chili-Tinktur, das Gewürz für die Küche und die diversen Salben und Cremes hergestellt. Es ist wichtig, dass man nach der Anwendung mit den verschiedenen Chili-Produkten, sich sofort die Hände wäscht und die Chili auf keinen Fall, in die Augen bekommt.
Die Wirkung
Die Inhaltsstoffe der Chili sind Capsaicin, Carotinoide, Capsanthin, Capsorubin und Vitamin C. Die Chilischote hat eine anregende, atibakterielle, betäubende, durchblutungsfördernde, schweisstreibende, wurmtreibend, hautreizende (Durchblutung wird angeregt) Wirkung auf den Körper.
Zudem kann diese den Kreislauf anregen, diverse Krankheiterreger im Körper töten bzw. vermindern, die Verdauung stärken, die Durchblutung anregen, Gelenksschmerzen können gelindert werden und Verspannungen können sich lösen (Muskelkater, rheutmatische Schmerzen, Verkrampfungen).