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Bittersüß als Heilpflanze

Diese Giftpflanze wird vor allem bei Problemen im Bezug auf den Magen, den Darm, bei diversen Hautschäden und bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Es ist notwendig, dass man vor der Behandlung einen Arzt konsultiert, damit man keine Vergiftung erleidet.


Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Europa, Nordafrika, Ost- und Westasien, Nordamerika und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Der Bittersüß zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: er ist giftig (die unreifen Beeren sind besonders giftig), der Geschmack ist vorerst bitter danach süss, diese Pflanze besitzt violette Blüten und wird ca. 2 Meter hoch (besonders hübsche Pflanze). Der Bittersüss blüht von Juni bis August und in diesem Zeitraum werden die Früchte von diesem geerntet.


Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden findet diese Pflanze Anwendung und diese sind: bei chronischem Ekzem, Asthma, Gicht, bei Katarrhen der oberen Luftwege oder bei einem Magen- und Darmkatarrh (ausgelöst durch eine Erkältung) , Keuchhusten, Rheuma, bei einer skrofulöser Drüsenschwellung, Nervenlähmung, bei Hautproblemen (Neurodermitis, Schuppenflechte, Furunkeln), Nierenentzündung, Blasenkrampf, trüben Harn, Durchfall, bei Störungen der Periode und Wassersucht.

Man sollte diese Pflanze auf keinen Fall, selbst anwenden, da diese giftig ist. Für die Herstellung der diversen Präparate werden vor allem die oberen Teile der Stiele verwendet.


Die Wirkung
Der Bittersüss hat folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Gerbstoffe, Steroidalkaloide (die Sexualhormone werden angeregt), Steroidsaponine, Dulcamarin, Solacein, Solanin, Saponine, Glykos, Bitterstoffe, Flavonoide und Zucker. Durch den Einsatz dieser Pflanze wird der Stoffwechsel angeregt, sie wirkt leicht narkotisierend, schleimhautreizend, zusammenziehend, antimikrobiell, die Atemwege können befreit werden, diverse Schmerzen werden gelindert und das Hautbild kann sich dauerhaft verbessern.


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