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Beifuß als Heilpflanze

Diese Pflanze wird oftmals als Gewürz verwendet, aber diese hat auch eine positive Wirkung auf den Körper. Man kann Verdauungsbeschwerden bekämpfen oder schmerzende Beine behandeln. Zudem findet man diesen, auch in der Frauenheilkunde, da der Beifuß eine günstige Wirkung auf die Gebärmutter und den gesamten Unterleib hat.


Diese Heilpflanze kommt ursprünglich aus Asien, Europa und Nordamerika und in der Küche wird diese, als pikante Würze für fettige Speisen verwendet. Der Beifuß hat folgende Merkmale: er wird bis zu zwei Meter hoch, besitzt dunkelgrüne Blätter und hat kleine graugelbe Blüten. Er blüht von Juli bis September und wird in diesem Zeitraum geerntet.


Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden kann man das Beifußkraut einsetzten und diese sind: bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, bei einem Blasenleiden, Leberleiden und Gallenleiden, bei Durchfall, Epilepsie, Hämorrhoiden, bei einer Bauchspeicheldrüsenfunktionsschwäche, bei Magen- Darmstörungen, bei Nervenerkrankungen (Nervenleiden, Nervenverspannungen), Mundgeruch, bei müden und schmerzenden Beinen, bei diversen Frauenleiden, bei Schlaflosigkeit, Schwindsucht und bei einem Steinleiden. Es ist wichtig, dass man sich vor der Anwendung genau informiert, weil man diese Pflanze nicht in jeder Lebenssituation (Schwangerschaft und Stillzeit) einnehmen darf.

Man sollte dieses Gewürz auch nicht überdosieren. Besonders gut geeignet ist der Beifuss für ein entspannendes Fußbad und eine wohltuende Fußmassage. Für die Heilung von diversen Krankheiten werden vor allem die getrockneten Blätter verwendet.


Die Wirkung
Die Pflanze enthält folgende wirkungsvolle Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Cineol, Thujon, Sesquiterpensäuren, Sesquiterpenlactone und Glykoproteine. Der Beifuß wirkt entspannend, magenverstärkend, kann die Galleproduktion erhöhen (stärkt den Gallefluss), fördert die Magensaftbildung, kann die Gebärmutter entkrampfen (die Gebärmutter erwärmen), diverse Krämpfe lindern, die Menstruation fördern, den Organismus reinigen und die Verdauung positiv beeinflussen.


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