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Basilikum als Heilpflanze

Der Basilikum wird hauptsächlich in der Küche verwendet, da sich dieser für medizinische Zwecke wenig eignet. Aus diesem wird zudem Öl gepresst, denn dadurch kann man die eigene Stimmung aufhellen (seelisch stark aufrichtend) und man starke Kopfschmerzen natürlich bekämpfen.


Dieses typische Küchengewürz gehört zu den Lippenblütengewächsen und stammt ursprünglich aus Indien (er hat sich auch der gesamten Welt verbreitet). Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: diese Pflanze wird ca. 20 bis 50 cm hoch, hat einen angenehmen Geruch, weiße, gelbliche oder rötliche Blüten und grünlich bis weinrote Blätter. Es werden zwei Arten von Basilikum unterschieden.


Die Anwendung
Der Basilikum sollte nur als Küchengewürz verwendet werden, da dieser einen hohen Gehalt an Estragol (kanzerogene Wirkung) besitzt und daher für die Medizin ungeeignet ist. Man findet aber einige wenige Fertigarzneimitteln, die einen geringen Teil an Basilikumkraut besitzen und diese werden für die Behandlung gegen Verdauungsstörungen eingesetzt.

Zudem kann der Basilikum gegen Kopfschmerzen und Migräne (1 – 2 Tropfen Basilikum auf ein Taschentuch und inhalieren), bei einer Erkältung oder Grippe (Fieber, Husten), bei Verdauungs- oder Menstruationsbeschwerden (Blähungen, Magenverstimmungen), für die Haarpflege, bei Appetitlosigkeit, um ein ausgeglichenes Gefühl zwischen Körper und Geist zu erschaffen, in stressigen Situationen (Nervosität, Schlaflosigkeit), bei Erschöpfungszuständen, bei Überarbeitung oder Ängsten, bei Konzentrationsschwäche, bei Hautproblemen (Hautinfektionen) und Insektenstichen eingesetzt werden. Es ist aber wichtig, dass man sich im Bezug auf die Anwendung von Basilikumöl und anderen Produkten aus Basilikum (Gurgelwasser und Umschläge) genau informiert, damit man keine körperlichen Schäden erleidet (starke Hautirritationen).


Die Wirkung
Diese Pflanze enthält (Unterschiede im Bezug auf die Herkunft) einige wichtige Inhaltsstoffe und diese sind ätherisches Öl (Linalool, Estragol und Eugenol), Gerbstoffe und Flavonoide (Monoterpenole, Ether, Monoterpene, Sesquiterpene, Phenole, Aldehyde, Ketone, Ester und Oxide). Generell haben die Inhaltsstoffe des Basilikums eine beruhigende, fiebersenkende, krampflösende, entschlackende (schweißtreibende) und stimulierende Wirkung. Außerdem kann man durch die Einnahme, die eigene Stimmung aufhellen, die Verdauung positiv beeinflussen, bakterielle Infektionen bekämpfen (eitrige Wunden) und Darmparasiten angreifen.


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