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Bärlauch als Heilpflanze

Diese Pflanze ist vor allem aus der Küche bekannt, aber diese hat eine positive Wirkung auf den Körper, besonders bei Bluthochdruck, Verdauungsstörungen oder bei Hautauschlägen. Ein übermäßiger Verzehr kann aber zu Reizungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes führen.


Der Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse und stammt ursprünglich aus Europa und Nordasien. Er hat weiße Blüten (sternförmig) und wird wie der Knoblauch als Gewürz (Blätter und die Zwiebel des Bärlauches) in der Küche verwendet. Der Bärlauch wird vor allem im Frühjahr geerntet und die heilende Wirkung kann sich am besten entfalten, wenn man eine frische Pflanze verwendet (beim Trocknen verliert dieser, einen sehr großen Teil seines Aromas).


Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden wird der Bärlauch eingesetzt und diese sind: bei Arteriosklerose, Bluthochdruck, Magen-Darm-Störungen (Blähungen, Verdauungsstörungen, Verdauungsbeschwerden), Hautausschläge und bei Bronchitis. Wenn man Säfte, aus einer frischen Pflanze presst, können sich die heilenden Kräfte und der außergewöhnliche Geschmack besonders gut entfalten. Generell werden die jungen Blätter der Pflanze verwendet (Zwiebel wird nur selten verwendet).

Wenn man den Bärlauch selbst ernten möchte, sollte man bedenken, dass dieser dem giftigen Maiglöckchen sehr ähnlich sieht (Blatt des Bärlauchs zwischen den Finger reiben, dieses sollte nach Knoblauch riechen). Für einen anregenden Bärlauchsaft verwendet man frisches Kraut (Blätter, gehackt) und dieses sollte in einem Tuch kräftig ausgedrückt werden. Der Saft der entsteht, sollte mehrmals am Tag eingenommen werden. Man kann auch diverse Tinkturen und Kompressen herstellen (Fertigpackungen gibt es in der Apotheke).


Die Wirkung
In dieser Pflanze findet man folgende Inhaltsstoffe: ätherisches Öl (Schwefelverbindungen: Divinylsulfid, Dimethylthiosulfonat, Methylcycteinsulfoxid, Methylallylthiosulfonat), Alliin, ein hoher Anteil an Vitamin C, schwefelhaltiges Lauchöl, einen hohen Mineralsalzgehalt und Methanthiol.

Der Bärlauch wirkt durchblutungsfördernd, desinfizierend, schleimlösend, appetitanregend, entzündungshemmend, entschlackend und ist antibiotisch. Zudem kann dieser, dass Immunsystem stärken, den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel senken, Pilzinfektionen (Darmparasiten) hemmen, er ist förderlich für die Funktion von Leber- und Galle, die Harnbildung wird angeregt, er wirkt regulierend auf den Fettstoffwechsel, die Arterienverkalkung kann vermindert werden und diese Heilpflanze eignet sich vor allem für eine Frühjahrskur.


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