Diese Heilpflanze wird vor allem bei diversen Augenleiden verwendet und man findet diese fast überall in Europa. Zudem kann man die getrockneten Pflanzenteile zu verschiedenen, nützlichen Produkten weiterverarbeiten.
Diese Pflanze gehört der Familie der Braunwurzgewächse (Rachenblütler) an und man findet diese in ganz Europa. Ursprünglich kommt der Augentrost aus den südosteuropäischen Ländern. Diese Heilpflanze zeichnet sich vor allem durch folgende Merkmale aus: sie wird bis zu 30 cm hoch, besitzt grasgrüne Blätter und weiße Blüten. Die Pflanzenteile bzw. die Blüten werden von Juni bis Oktober gesammelt.
Die Anwendung
Bei folgenden Krankheitsbildern wird der Augentrost verwendet und diese sind: bei Augenbeschwerden (Augenbrennen, Bindehautentzündungen, entzündete Augen, Lidrandentzündung, Überanstrengung der Augen, tränende Augen), Blutarmut, Lichtempfindlichkeit, Verdauungsstörungen, Husten (Heiserkeit), Ermüdungserscheinungen,
Kopfschmerzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit und bei einem Nervenleiden.
Für die Anwendung werden die getrockneten oberirdischen Pflanzenteile verwendet. In der Apotheke erhält man, homöopathische Fertigarzneimittel und diese kann man, zu einem Augentrost – Tee, einer Kompresse, ein Bad oder einen Augentrost - Wein weiterverarbeiten. Für einen Tee benötigt man einen Esslöffel getrockneten Augentrost (Kraut) und dieser wird mit ca. 500 ml heißem Wasser übergossen, anschließend lässt man diese Mischung für ca. 10 Minuten lang ziehen. Der Tee sollte über den Tag verteilt getrunken werden, aber man kann diesen auch, auf ein Wattepad geben und damit die Umgebung des Auges betupfen.
Die Wirkung
Der Augentrost enthält diverse Gerb- und Bitterstoffe und ätherische Öle. Besonders im Bereich der Augen kann diese Pflanze, einige Wunder bewirken. Die natürliche Sehkraft kann erhalten werden oder man kann zahlreiche Entzündungen in diesem Bereich bekämpfen.