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Alant als Heilpflanze

Diese Sonnenpflanze hat eine heilende, sowie eine kulinarische Wirkung auf den Körper und enthält zahlreiche ätherische Öl und viel Inulin. Der Alant ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl gegen Hauterkrankungen, sowie Problemen im Bezug auf die Verdauung verwendet werden.


Diese Heilpflanze ist eine typische Sonnenpflanze und gehört der Familie der Korblüter an. Er hat goldgelbe Blüten, wächst im Frühling bis in den Oktober hinein und trägt folgende Volksnamen: Sonnenwurz, Elfenampfer, Helenenkraut, Odinskopf, Glockenwurz, Schlangenkraut, Brustalant, Darmkraut, Edelwurz, Darmwurz und großer Heinrich. Der Alant stammt höchstwahrscheinlich aus Zentralasien und hat sich durch Auswilderung in den europäischen Gärten (Bauerngartenpflanze) vermehrt. Vor allem an feuchten, sonnigen Stellen wie Waldränder oder Bachböschungen findet man diese Heilpflanze. Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: der Alant hat bis zu zwei Meter hohe behaarte Stängel, goldgelbe Blüten (Durchmesser 7 cm), die Blätter können bis zu 40 cm groß werden (Unterseite der Blätter ist filzig behaart) und der Wurzelstock ist eher knollig verdickt.


Die Anwendung
Bei folgenden Krankheitsbildern kann diese Heilpflanze eingesetzt werden und diese sind: bei starken und schweren Hautausschlägen (Kontaktdermatitis), Appetitlosigkeit, Arthritis, Blutarmut, Gicht, Harnverhaltung (Harnwegsleiden), Beschwerden im Bezug auf die Gallenblase, der Leber, der Verdauung (Verdauungsstörungen, schwache Verdauung), der Nieren, bei einem Stickstoffüberschuss im Blut, bei Stoffwechselstörungen, bei Würmern (Spulwürmer, Madenwürmer) und bei schwer heilenden Wunden. Es wird vor allem der Wurzelstock (getrocknet und geteilt) dieser Pflanze für die Anwendung verwendet.


Die Wirkung
Der Alant besitzt viele Inhaltsstoffe und der wichtigste von diesen ist der Wirkstoff Helenin. Zudem enthält diese Pflanze bis zu 3 Prozent ätherische Öle, Inulin, Bitterstoffe und Zucker. Es sollte aber beachtet werden, dass man diese Heilpflanze nicht überdosiert, da sonst starke Nebenwirkungen (Darmbeschwerden, überhöhte Allergiegefahr) auftreten können. Daher sollte man sich in der Apotheke genau informieren, welche Dosierung angebracht ist.

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