Haarprobleme kennt jeder, aber haben möchte sie keiner. Wenn man mit seinen Haaren und der Frisur nicht zufrieden ist, fühlt man sich auch nicht so richtig wohl. Die Palette an Haarproblemen kann sehr vielfältig sein. Für fast jedes Problem gibt es aber auch eine bzw. gleich mehrere Möglichkeiten, um es zu verringern oder auch ganz zu beseitigen.
Ursachen für fliegende Haare
Je nach Haarproblem kann man sich bei seinem Friseur oder bei einem Hautarzt hilfreiche Informationen holen. Fliegende Haare sind eines dieser vielen Haarprobleme, gegen die man etwas tun kann. Die Ursachen für fliegende Haare findet man unter anderem in der falschen Auswahl seiner Pflegeprodukte.
Aber auch Heizungsluft und Kälte im Winter trocknen die Haare aus. Trockene Haare neigen dazu, sich elektrostatisch aufzuladen. Auch in der gesamten Gesundheit finden sich oft die Wurzeln für fliegende Haare.
Durch eine falsche Ernährung und nicht ausreichende Trinkgewohnheiten, sowie Stress und Elektrosmog, wird das Fliegen der Haare noch gefördert. Kommt dann noch dazu, dass man zu wenig an der frischen Luft ist, und die Haare auch keine Sonne abbekommen, beeinflusst dies das Problem ebenfalls negativ. Damit schafft man selbst die Grundlagen für die fliegenden Haare.
Tipps gegen fliegende Haare
Was viele nicht wissen, ist, dass durch diese Faktoren der elektrische Widerstand steigt, und die Haare sich elektrostatisch aufladen können. Deutlich hörbar wird das durch das Knistern der Haare. Wenn man also die fliegenden Haare bändigen möchte, sollte man sich angewöhnen, täglich mindestens zwei Liter Wasser, vorzugsweise Leitungs- oder Quellwasser, zu trinken. Auf einen längeren Zeitraum gesehen, kann das schon sehr hilfreich sein.
Außerdem sollte man vom Föhnen der Haare weitestgehend absehen. Die zu heiße Luft trocknet die Haare zu sehr aus. Möchte man sie dennoch föhnen, ist es empfehlenswert, einen Hitzeschutz auf das Haar aufzutragen. Er ist in Sprayform im Handel erhältlich, gibt ausreichend Schutz vor zu viel Wärme und bändigt die Haare. Er wird gleichmäßig über die Haare verteilt, und anschließend werden sie gekämmt. Der Föhn sollte aber nicht zu nahe an die Haare kommen.
Hausmittel helfen bei fliegenden Haaren
Fliegen die Haare trotzdem noch, kann ein altes Hausmittel helfen. Man nimmt etwas Handcreme, verreibt sie in den Händen und streicht über die fliegenden Strähnen. Erwischt man jedoch zu viel Handcreme, könnten die Haare leicht fettig wirken.
Bei der Wahl der Haarpflegemittel sollte man Produkte wählen, die dem Haar zusätzlich Feuchtigkeit spenden, Vitamine enthalten und eine antistatische Wirkung haben. Die zusätzliche Feuchtigkeit tut übrigens jedem Haar gut.
Man muss allerdings darauf achten, dass diese Pflegeprodukte ohne Alkoholanteil sind, denn das würde die Haare wiederum austrocknen. Eine andere Möglichkeit, fliegende Haare zu bändigen ist, sie mit Wasser oder Haarspray zu besprühen. Das gibt der Frisur den nötigen Halt.
Ganz wichtig bei fliegenden Haaren sind der richtige Kamm oder Bürste. Sind diese aus Plastik, schaden sie zwar nicht, unterstützen jedoch die elektrostatische Aufladung. Ein Kamm aus Hartgummi oder Holz kann helfen, die Haare zu bändigen. Die Haarbürsten dürfen nicht aus Metall sein, auch sollten sie Naturborsten haben. Empfehlenswert sind zusätzlich Haarkuren. Sie tun den Haaren in jeder Hinsicht gut und unterstützen eine schöne Frisur bezüglich Halt und Form.