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Farbtherapie

Viele Menschen fühlen sich in südlichen Ländern im Urlaub besonders Wohl. Bei einigen geht diese Tendenz so weit, dass sie ganz dorthin ziehen und ganz aus Österreich auswandern. Auch wenn das oftmals wirtschaftliche Nachteile mit sich bringt, bereuen die wenigsten diesen Schritt, da sie sich dort wohl fühlen.


Gründe des Wohlbefindens

Man fragt sich natürlich, warum sich diese Menschen dort besonders wohlfühlen, und es hier in Deutschland nicht tun, obwohl ihr Lebensstandard hier deutlich angenehmer wäre. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Natürlich spielt das Klima eine große Rolle, denn im Gegensatz zu dem nass-kalten Wetter Deutschlands bieten südlichere Länder eher trocken-warme Temperaturen. Damit einher geht auch ein entspannteres, lockeres Verhältnis zu Aufgaben, was natürlich auch zu einer eher entspannten Grundhaltung führt. Ein besonders wichtiger Aspekt wird allerdings häufig nicht beachtet: diese Länder sind durch eine ganz andere Farbenwelt geprägt als im nördlichen Teil Europas. Dominieren hier eher die dunklen Farben, so sind südliche Länder eher von warmen und hellen Tönen geprägt. Die Wirkung dieser Farben auf die Psyche sind nicht zu verkennen. Wir kennen diesen Effekt auch aus dem eigenen Haus. Dort sind Energiesparlampen trotz besserer ökologischer Vrträglichkeit und geringerer Kosten immer noch nicht so beliebt, wie man meinen mag. Das liegt auch daran, dass das Licht der Energiesparlampen farblich eher einen kühleren Ton besitzt als die normalen Birnen alter Generationen. Dagegen besitzen diese einen eher gelblichen Stich, der vielen Menschen Wohlbefinden vermittelt.


Entwicklung der Farbtherapie

Bereits der berühmteste Geheimrat beschäftigte sich mit der Wirkung der Farben auf den Menschen: Johann Wolfgang von Goethe. Danach wurde kontinuierlich auf diesem Gebiet weiter geforscht, vor allem auch hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen von Farben auf den Körper. Eine sehr bekannte Methode, Farben zur Heilung einzusetzen ist die Anwendung bei eher seelischen Gebrechen. Dort setzen die Signale der Farben als Erstes an und entfalten auch ihre ganze Wirkung. In der so genannten Maltherapie verarbeitet ein Opfer durch die schöpferische Kraft des Malens eigene Erlebnisse, die ihn mit negativen Aspekten belasteten, und verarbeitet dadurch auch unbewusst die Kraft der Farben, die er selbst verwendet, aber die ihm auch helfen. Überhaupt setzt die Farbtherapie meist nicht im Bewusstsein des Menschen an, sondern im Unterbewusstsein, das kennzeichnet schließlich auch die Wirkung jeglicher Farbe in allen Lebenslagen.


Farbtherapie in der Schulmedizin

Ein glänzendes Beispiel für den Erfolg der Farbtherapie gibt es vor allem in einem Kernfach dieser Art des Therapierens, der Farblichttherapie. Dabei geht es explizit darum, dass Licht mit bestimmten Farbrichtungen kombiniert nachweislich gegen Krankheiten helfen kann. Dabei nutzt man die Kraft der Sonne. Das Sonnenlicht wird durch bestimmte Gläser gefiltert. Diese sind geschliffen und metallfarben, dadurch dass in ihnen Quarze und Kalk vermischt sind. Die Gläser werden auf Patienten mit Gelenkbeschwerden oder auf Schwangere, die ihre Wehen zu früh bekommen, fokussiert und das Licht tut sein übriges. Studien haben nun bestätigt, dass diese Art der Farbtherapie tatsächlich eine Verbesserung der Beschwerden mit sich führt. Auch wenn diese eher alternativen Heilungsmethoden oft mit argwöhnischen Blicken versehen wurden, ist es mittlerweile bewiesen, dass sie helfen!

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