Grundlage für das Basenfasten ist der sogenannte Säure-Basen-Haushalt. Demnach haben sämtliche Flüssigkeiten in unserem Körper einen pH-Wert, der sich teilweise erheblich unterscheidet. Der Magen beispielsweise muss in einem sauren Bereich liegen, um richtig verdauen zu können.
Neutralisierung der Säuren
Durch die heutige industrialisierte Ernährung allerdings hat die Menge an Säuren die wir zu uns nehmen erheblich zugenommen. Die Neutralisierung durch Magnesium, Calcium und andere Spurenelemente wird zunehmend schwieriger, es kommt zu einer Übersäuerung und vielen unterschiedlichen Folgeerscheinungen.
Doch kein Fasten?
Auch wenn einige vom Wort „Fasten“ abgeschreckt werden, handelt es sich beim
Basenfasten nicht um eine klassische Form des Fastens, es wird also nicht komplett auf das Essen verzichtet. Vielmehr geht es um eine rein basische Ernährung über mehrere Wochen hinweg, der Körper soll entschlackt, entsäuert und reminalisiert werden. Der Säure-Basen-Haushalt wird wieder in Gleichgewicht gebracht, Altlasten werden entsorgt und dem Körper werden durch beispielsweise basische Nahrungsergänzung wieder wichtige Mineralstoffe und Vitamine zugeführt.
Spass und Wohlbefinden
Basenfasten soll Spaß machen und für ein neues Wohlbefinden sorgen, „Fasten-Frust“ gibt es praktisch nicht und das typische Verzichten auf Leckereien und die ewig gleichen Suppen oder Rohkost-Teller bleiben auch aus. Kochbücher zu diesem Thema oder entsprechende Seiten beinhalten zahlreiche leckere basische Rezepte, die vielfältig und durchaus schnell zubereitet werden können.
Auf den Tisch kommen dabei vor allem basenüberschüssige Lebensmittel, viele verschiedene Kräuter, Gemüse, Obst, stilles Wasser, basisch wirkende Tees - hier finden Sie gute
Basenfasten Rezepte. Eiweiß- und Kohlehydratbomben, wie Fleisch, Nudeln, Süßigkeiten und typische Konsumgifte wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin sind währen dem Basenfasten zu reduzieren bzw. komplett aus dem Ernährungsplan zu streichen.
Organe wie Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse oder Darm, die zu erheblichem Anteil am Stoffwechsel beteiligt sind, werden regeneriert und gestärkt. Der gesamte Stoffwechsel wird durch den sanften und natürlichen, aber effektiven Reinigungs- und Entschlackungseffekt aktiviert.
Fazit Basenfasten
Eine Basenkur ist vor allem für Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Herzkreislaufbeschwerden geeignet. Aber auch, wer sich ganz einfach wohler fühlen möchte, sein Immunsystem aktiv unterstützen und den Körper von innen reinigen möchte, kann das Basenfasten ganz leicht in seinen Alltag integrieren und jederzeit unterbrechen, ohne negative Auswirkungen befürchten zu müssen.