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Die Anzeichen für eine Beziehungskrise

Oft werden Kleinigkeiten als Anzeichen einer Beziehungskrise gesehen. Doch meist beschwört das Bestehen auf ein vermeintlich vorhandenes Problem erst eine ernste Krise herauf. Hier treffen dann Mücke und Elefant aufeinander. Ein Unentschieden in diesem ungleichen Kampf ist selten.


Schweigsamkeit des Partners

Eine vorübergehende Schweigsamkeit des Partners muss kein Zeichen für eine Beziehungskrise sein. Vielleicht brütet er oder sie etwas aus: eine Grippe, Kopfschmerzen oder eine Überraschung für den oder die Liebsten. Geheimniskrämerei hat auch oft gar keinen negativen Hintergrund. Hält das Schweigen und die Einsilbigkeit im Gespräch über einen längeren Zeitraum an, sollte man nachfragen, was nicht in Ordnung ist.


Zeit verbringen

Lange Arbeitszeiten, die plötzlich auftreten, können echt sein. Heimliche Anrufe auf der Arbeit sollte man jedoch vermeiden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es tatsächlich ein Mehr an Arbeit gibt oder ob der Partner freiwillig länger bleibt, um nicht nach Hause zu kommen. Auch hier gilt, dass man am besten den Partner fragt, anstatt mit Kollegen oder Freunden zu raten, was der Grund ist – auch wenn das Ergebnis nicht befriedigend ausfällt. Sollte dies so sein, hat man gleich den Kern des Problems erreicht und kann an diesem arbeiten, bevor es zu spät ist.


Beziehungskrise erkennen

Auch an sich selbst kann man Anzeichen für eine Beziehungskrise feststellen. Fühlt man sich in der Gegenwart des Partners unwohl, ohne dass dieser einen Grund dafür liefert, so kann dies ein Zeichen sein. Scheinbar hat sich nichts geändert, und doch fühlt man anders. Man sollte dieses andere Gefühl versuchen zu erforschen. Tut man das nicht, so kann es dazu kommen, dass der Partner aus unerklärlichen Gründen unerträglich wird. Redet man nicht rechtzeitig mit dem Partner und offenbart sich nicht, so steht dieser unter Umständen vor den Resten einer Beziehung, die er für glücklich gehalten hat. Das ist nicht fair, und Fairness ist ein wichtiger Punkt in einer Partnerschaft.


Eigenarten wieder schätzen

Beide Partner bringen bestimmte Eigenarten und Charakterzüge mit. Im Laufe einer Beziehung kann es dazu kommen, dass man diese Eigenarten, die man zu Anfang geschätzt hat, nicht mehr mag und sogar verabscheut. Stellt man dieses bei sich fest, sollte man überlegen, warum sich ein geliebter Tick in eine nervtötende Angelegenheit verwandelt hat. Hat sich die eigene Einstellung verändert, oder ist die „Macke“ stärker zum Vorschein gekommen? Dieses sollte man hinterfragen. Dem Partner seinen Tick abzugewöhnen, funktioniert meistens nicht. Ist man selbst nicht bereit, toleranter zu sein, ist eine Beziehungskrise vorprogrammiert. Ideal wäre, wenn der Partner ein wenig mehr auf sein Benehmen achtet und man selbst etwas weniger streng würde.


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